{"id":6117,"date":"2024-02-05T15:28:46","date_gmt":"2024-02-05T14:28:46","guid":{"rendered":"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?page_id=6117"},"modified":"2025-10-05T16:23:45","modified_gmt":"2025-10-05T14:23:45","slug":"julische-alpen","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?page_id=6117","title":{"rendered":"Julische Alpen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Triglav &#8212; vor langer Zeit einmal geh\u00f6rt. H\u00f6chster Gipfel der Julischen, die bei uns auch nur wenig bekannt sind. F\u00fcr den Sp\u00e4therbst bin ich immer an Gebieten im S\u00fcden interessiert, wo die Verh\u00e4ltnisse noch l\u00e4nger warm und trocken sind, ebenso an neuen, &#8220;unbekannten&#8221; Gebieten. Zudem ist die Gegend Anfangs Oktober ziemlich leer. &#8220;Splendid isolation!&#8221; <\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Grob gliedern l\u00e4sst sich die Gegend in einen westlichen und \u00f6stlichen Teil sowie die s\u00fcdlich davon liegenden Ketten, die in West\/Ost-Richtung verlaufen. Nach Norden bildet der Talverlauf von Jesenice \u00fcber Kransjka Gora und Tarvisio bis nach Pontebba eine nat\u00fcrliche Grenze.<\/p>\n\n\n\n<p>Von den h\u00f6chsten Gipfeln liegen Triglav (2864 m), \u0160krlatica (2740 m), Razor (2602 m), Kanjavec (2568 m) und Prisojnik (2547 m) im \u00f6stlichen Teil. Dieses Gebiet weist insgesamt einen recht gutm\u00fctigen Charakter auf. Die technischen Schwierigkeiten sind moderat, und die Landschaft grossz\u00fcgig.<\/p>\n\n\n\n<p>Im westlichen Teil hingegen \u00e4ndert sich das Bild. Die Nordw\u00e4nde \u00fcber dem \u00fcber dem Valbruna zwischen J\u00f4f di Montasio (Montasch, 2754 m) und J\u00f4f Fuart (Wischberg, 2666 m) weisen beeindruckende Dimensionen auf. Die W\u00e4nde sind kilometerhoch und -breit, sodass sich der Wegverlauf sogar mit dem GPS bestimmen l\u00e4sst. Zudem sind auf Schritt und Tritt Spuren der Gebirgsfront aus dem Ersten Weltkrieg sichtbar, was dem Gesamteindruck eine beklemmende Note gibt. Etwas lieblicher, aber immer noch mit gewaltigen Dimensionen, pr\u00e4sentiert sich das Kaninmassiv (2585 m), dessen immense S\u00fcdflanke ins liebliche Tal der Soc\u030ca abf\u00e4llt. Im Zentrum und damit ungef\u00e4hr auf der Landesgrenze liegen Mangart (2677 m) und Jalovec (2645 m). Diese habe ich bislang noch nicht besucht.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine besonders spektakul\u00e4re \u00dcberschreitung bietet der s\u00fcdliche Begrenzungskamm des oberen Savicatals \u00fcber dem Bohinjskosee. Die H\u00fctte auf C\u030crna prst bietet einen ebenso willkommenen wie unabdingbaren St\u00fctzpunkt, denn der Abstieg ins Tal schl\u00e4gt nochmals mit 1300 Hm zu Buche.<\/p>\n\n\n\n<section id=\"09e31e\" class=\"wp-block-gutentor-m13 section-09e31e gutentor-module gutentor-module-table-of-contents\"><div class=\"grid-container\"><div class=\"g-toc\"><div class=\"g-toc-header\"><div class=\"g-toc-heading\"><div class=\"g-toc-title\">Table of Contents<\/div><\/div><\/div><div class=\"g-toc-body\"><ol class=\"g-ordered-list\" type=\"1\"><li><a href=\"#1-planung\">Planung<\/a><\/li><li><a href=\"#2-h%C3%BCtten\">H\u00fctten<\/a><\/li><li><a href=\"#3-material\">Material<\/a><\/li><li><a href=\"#4-reisen\">Reisen<\/a><\/li><li><a href=\"#5-aus-sprache\">Sprache<\/a><ol class=\"child-list\"><li><a href=\"#6-aus-sprache\">(Aus-)Sprache<\/a><\/li><\/ol><\/li><li><a href=\"#7-slowenischer-alpinismus\">Slowenischer Alpinismus<\/a><ol class=\"child-list\"><li><a href=\"#8-bergwandern\">Bergwandern<\/a><\/li><li><a href=\"#9-bergsteigen\">Bergsteigen<\/a><\/li><li><a href=\"#10-winter\">Winter<\/a><\/li><\/ol><\/li><li><a href=\"#11-beitr%C3%A4ge\">Beitr\u00e4ge<\/a><\/li><\/ol><\/div><\/div><\/div><\/section>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"1-planung\">Planung<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie \u00fcblich gestalten sich die Vorbereitungen mangels Informationen recht aufw\u00e4ndig. H\u00e4tte ich bloss rechtzeitig bei <a href=\"https:\/\/pizbube.ch\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/pizbube.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">PizBube<\/a>, DER Spezialbuchhandlung  f\u00fcr alpine Literatur jedwelcher Art, reingeschaut! Dem steht jedoch meine &#8220;bew\u00e4hrte&#8221; Strategie entgegen, mich erst nach dem Geschehen nach F\u00fchrerliteratur umzusehen. Nicht unbedingt zur Nachahmung empfohlen. Im Gegenteil, ist doch das <a href=\"https:\/\/pizbube.ch\/shop\/?ixwpss=slowenien&amp;title=1&amp;excerpt=1&amp;content=1&amp;categories=1&amp;attributes=1&amp;tags=1&amp;sku=1\">Sortiment zu Slowenien<\/a> schlicht beeindruckend, sogar deutlich (!) reichhaltiger als alles, was ich vor Ort vorgefunden habe.<\/p>\n\n\n\n<p>So aber machte ich es mir recht einfach. Wo auf der Karte von <a href=\"https:\/\/opentopomap.org\/#map=9\/46.1741\/14.0872\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">OpenStreetMap (OSM)<\/a> etwas Wegartiges eingezeichnet ist, muss ein Durchkommen sein. Logischerweise ist dem prinzipiell nichts entgegen zu halten. Bloss passte meine Zeitrechnung wieder einmal \u00fcberhaupt nicht zur real existierenden Tagesl\u00e4nge. Das liegt haupts\u00e4chlich an der Art der Wege, die praktisch ausnahmslos vom Typ alpiner Bergwege sind, abschnittsweise unterbrochen durch mehr oder weniger anspruchsvolle Klettersteigpassagen.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganz und gar nicht bewusst war mir, dass OSM derartige Passagen bis mittleren Schwierigkeitsgrad offenbar unter der Kategorie der schwierigen alpinen Wege erfasst. Das f\u00fchrt zu manch einem Aha-Erlebnis und regelm\u00e4ssiger Bewunderung von Sonnenunterg\u00e4ngen und leuchtendem Sternenhimmel mitten im alpinen Gel\u00e4nde.<\/p>\n\n\n\n<p>Ideal f\u00fcr die Planung w\u00e4re die Landkarte gewesen, welche mir ein slowenisches Paar zeigte. Dort sind die Wege und Klettersteige mit Schwierigkeiten markiert. Bl\u00f6d nur, dass ich mich nicht mehr erinnere, welche es war. Vielleicht ist es <a href=\"https:\/\/pizbube.ch\/shop\/julische-alpen-nationalpark-triglav-125-000-kompass-karte-064\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/pizbube.ch\/shop\/julische-alpen-nationalpark-triglav-125-000-kompass-karte-064\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die vom Kompass-Verlag<\/a>? Vielleicht aber auch <a href=\"https:\/\/pizbube.ch\/shop\/julische-alpen-1-50-000\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">die vom Verlag freytag &amp; berndt<\/a>. (Oder so. Sorry!)<\/p>\n\n\n\n<p>Ungef\u00e4hr dieselbe Information findet sich auf der <a href=\"https:\/\/www.hribi.net\/pot_zemljevid\/prisank___prisojnik\/18\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">OSM-Karte von Hribi.net<\/a>. Auf der Web-Site von <a href=\"https:\/\/www.hribi.net\/gorovje\/julijske_alpe\/1\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.hribi.net\/gorovje\/julijske_alpe\/1\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">hribi.net<\/a> findet sich zudem recht detaillierte Information zu einzelnen Routen. Google-Translate macht&#8217;s m\u00f6glich!.<\/p>\n\n\n\n<p>Im gebirgigen Teil habe ich eigentlich keine Wege angetroffen, die richtig einfach zu belaufen w\u00e4ren. Das Terrain ist felsig, und damit ist der Wegverlauf meistens eindeutig vorgegeben. Zur Abwechslung gibt es Schotter oder manchmal eine karge Humusschicht mit saftigem Bewuchs. Gl\u00fccklicherweise eher selten trifft man auf Karrenfelder, die von ganz \u00fcbler Auspr\u00e4gung sein k\u00f6nnen. Ohne eine sehr enge Markierung best\u00fcnde keine Chance, aufs Geratewohl einen vern\u00fcnftigen Weg zu finden. Allgemein gilt es also bei der Planung mit eher langsamem Vorankommen zu rechnen. Bei guten Verh\u00e4ltnissen l\u00e4sst sich immer noch die Gesamtdauer ausdehnen&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberhaupt nicht angezeigt ist das Gebiet hingegen bei N\u00e4sse! Zwar habe ich es gl\u00fccklicherweise nicht ausprobieren m\u00fcssen, aber die steilen und hohen Flanken, durch welche die Pfade f\u00fchren, erlauben keine Ausrutscher, und die Kombination  von N\u00e4sse mit Humus verwandelt selbst die griffigsten Kalkplatte in eine Rutschbahn.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"2-h%C3%BCtten\">H\u00fctten<\/h2>\n\n\n\n<p>Eine gute \u00dcbersicht bietet die <a href=\"https:\/\/en.pzs.si\/koce.php?reg=3\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Seite des slowenischen Alpenvereins<\/a>. Die allermeisten H\u00fctten schlossen 2023 am ersten Oktoberwochenende. Einzige Ausnahmen, die ich aufsp\u00fcren konnte, waren die Ti\u010darjev-H\u00fctte am Vr\u0161i\u010d-Pass, die Triglav-H\u00fctte Kredarici, die Komni-H\u00fctte \u00fcber dem Bohinjsko-See. F\u00fcrs folgende Wochenende \u00f6ffnete dank guter Wetterprognose die Zorka Jelin\u010di\u010da-H\u00fctte s\u00fcdlich des Sees. Winterr\u00e4ume sind eher selten und genaue Informationen schwierig zu finden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eigentlich habe ich nur einen einzigen gefunden, und zwar genau dann und dort, wo ich ihn am meisten brauchte! Zu meiner freudigen \u00dcberraschung wies die Griva-H\u00fctte (Poga\u010dnikov dom na Kri\u0161kih podih) zehn Schlafpl\u00e4tze mit Wolldecken im Nebengeb\u00e4ude \u00fcber der Seilbahnstation auf. Wasser findet sich in den nahe gelegenen Seen. Das eigentlich angepeilte Biwak IV ist dem Vernehmen hingegen nur rudiment\u00e4r ohne Matratzen eingerichtet.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf der Nordseite des Vr\u0161i\u010d-Passes liegen diverse Unterk\u00fcnfte, von denen die meisten am ersten Oktoberwochenende ge\u00f6ffnet und gut besucht waren. Meine telefonischen Anfragen wurden jeweils sehr freundlich beantwortet, auch wenn ich mich nur auf Englisch verst\u00e4ndigen konnte.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"3-material\">Material<\/h2>\n\n\n\n<p>Eigentliches Klettermaterial nur ein absolutes Minimum f\u00fcr Notf\u00e4lle dabei (20 m Abseilleine, Bandschlinge, <a href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2439\" data-type=\"post\" data-id=\"2439\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Escaper<\/a> und zwei Karabiner), dazu noch das <a href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=6067\" data-type=\"post\" data-id=\"6067\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Klettersteig-Set<\/a> mit zwei verschliessbaren Karabinern. Da ich mit H\u00fctten- oder Biwak\u00fcbernachtungen rechnete, hatte ich auch nur eine minimale \u00dcbernachtungsausr\u00fcstung dabei.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Schuh trug ich den stabilen Crossover. Einen leichteren Schuh h\u00e4tte ich nicht haben wollen, insbesondere auch wegen der Gefahr von schlechtem Wetter. Da es Anfangs Herbst in der H\u00f6he recht k\u00fchl sein kann, geh\u00f6ren warme Sachen nat\u00fcrlich ins Gep\u00e4ck.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"4-reisen\">Reisen<\/h2>\n\n\n\n<p>Am liebsten reise ich im Zuge, und am allerliebsten mit dem Nachtzug. Komfortabler als eine direkte Verbindung Z\u00fcrich ab 21:39 und Jesenice an 6:55 und retour ab Ljubljana mit Ankunft in Z\u00fcrich kurz vor 9 Uhr kann es fast nicht werden. Zudem kostet der Schlafwagenplatz bei <a href=\"https:\/\/www.oebb.at\/de\/reiseplanung-services\/im-zug\/unsere-zuege\/railjet\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Railjet (\u00d6BB)<\/a> nicht viel, wenn man fr\u00fchzeitig reserviert. Notfalls l\u00e4sst sich das Billett bis drei Tage vor Beginn der Fahrt annullieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Bus nach Kranjska Gora f\u00e4hrt dann um 7:00, was schon bei der geringsten Versp\u00e4tung zu knapp ist, aber um 8:00 f\u00e4hrt schon der n\u00e4chste. Die Bushaltestelle befindet sich vis-\u00e0-vis des recht trostlosen Bahnhofgeb\u00e4udes beim Mercator-Laden. Von dort kommt man nur mit Autostopp in die N\u00e4he des Vr\u0161i\u010d-Passs, und an einem sch\u00f6nen Samstagmorgen musste ich nicht lange warten. Sogar am Abend, als ich schon in der Dunkelheit noch auf die Passh\u00f6he hinauf wollte, wurde ich gleich mitgenommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf S\u00fcdseite, hinten am Bohinjsko, fand ich schnell jemanden, der mich mitnahm. Eigentlich wollte ich nur bis zur Bahnstation in Bohinjska Bistrica, aber ein nettes Paar aus M\u00fcnchen nahm mich sogar bis Ljubljana mit. &#8212; In Erinnerung an frustrierende Stunden <a href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=5597\" data-type=\"post\" data-id=\"5597\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">fruchtlosen<\/a> <a href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=1301\" data-type=\"post\" data-id=\"1301\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Autostopps<\/a> muss ich den Erfolg auf die netten Leute abschieben, denn ich selber habe mich kaum innert K\u00fcrze gewandelt. Anders als manch eine h\u00fcbsche, weibliche Begleitung habe ich mich damit abgefunden am Strassenrand stehengelassen zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den westlichen stieg ich schon kurz vor sechs Uhr in Villach aus und fuhr mit dem Regionalzug nach Arnoldstein. Per Autostopp ging es weiter via Tarvisio nach Camporosso, wo die Kabinenbahn zum Monte Lussari (Luschariberg) ab 9 Uhr f\u00e4hrt. Von dort aus gelangt man in gut zwei Stunden zum Rifugio Luigi Pellarini, das sich als Ausgangspunkt eignet.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der S\u00fcdseite gibt es Busverbindungen von Bovec und die Bahnverbindung s\u00fcdlich von Tolmin (Tolmein) via Podbrdo nach Bohinjska Bistrica und weiter nach Jesenice oder per Bus nach Ljubljana. Von Podbrdo aus verkehren auch Autoz\u00fcge, bei denen man als Passagier mitfahren kann. Wie so oft ist die Information recht sp\u00e4rlich.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"5-aus-sprache\">Sprache<\/h2>\n\n\n\n<p>Zum Gl\u00fcck sprechen die meisten Leute viel besser Englisch als ich Slowenisch! Es handelt sich um eine slawische Sprache und hat weder mit den germanischen noch den romanischen Sprachen viel gemeinsam. Ich gew\u00f6hne mich nur ungern an das Gef\u00fchl, nicht einmal \u00fcber einen rudiment\u00e4ren Grundwortschatz zu verf\u00fcgen. Mit etwas \u00dcbung habe ich jedoch eine stolze Handvoll an Ausdr\u00fccken gelernt. Am h\u00e4ufigsten verwendet man auf Touren den Gruss <em>dober dan<\/em> f\u00fcr &#8220;Guten Tag&#8221;, welcher oft auf ein simples <em>dan<\/em> eingek\u00fcrzt wird. Daneben gibt es Abwandlungen f\u00fcr die die verschiedenen Tageszeiten, die ich mir nicht merken konnte, sodass ich das Ganze einfach auf <em>dober<\/em> abk\u00fcrzte. Wichtig finde ich immer und \u00fcberall danke und bitte, die hier <em>hvala<\/em> und <em>prosim<\/em> heissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Alpinistisch relevant sind <em>pot<\/em> f\u00fcr Weg und &#8211; essentiell im Karstgebirge &#8211; <em>okno<\/em> f\u00fcr Fenster (und nicht etwa der Name eines lokalen Bergsportvereins, wie auch anf\u00e4nglich vermutete); man wird also irgendwo einen Durchschlupf erwarten. Leicht zu merken ist <em>dom<\/em> f\u00fcr Gasthaus (oder einfach <em>koc\u030ca<\/em> f\u00fcr H\u00fctte). A propos H\u00fctten: Diese tragen ellenlange Namen <em>Planinski dom pri Krnskih jezerih<\/em> oder <em>Koc\u030ca na planini Kuhinja<\/em>. Auf der erstgenannten H\u00fctte lag das &#8220;W\u00f6rterbuch f\u00fcr Bergsteiger&#8221; von Franco Slataper (Verlag Liberia Editrice Gorziana, ISBN 88-86928-39-4) auf, mithilfe dessen ich meinen Grundwortschatz anl\u00e4sslich eines verregneten Nachmittags von f\u00fcnf auf f\u00fcnfzehn W\u00f6rter katapultieren konnte. <em>Planina<\/em> heisst Alp(-en) und <em>planinski dom<\/em> demzufolge Alpgasthaus, <em>koc\u030ca na planini<\/em> entsprechend H\u00fctte auf der Alp. Der wesentliche Teil des H\u00fcttennamens findet sich dann jeweils gegen Ende. <em>Kuhinja<\/em> ist vermutlich der Name der Alp, und weil <em>jezero<\/em> See bedeutet, heisst <em>pri Krnskih jezerih<\/em> etwa &#8220;beim Krnsee&#8221;.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Telefon melden sich die H\u00fcttenwarte oft mit dem Namen der H\u00fctte, gefolgt von &#8220;<em>da prosim?<\/em>&#8220;, also von &#8220;ja, bitte?&#8221;. Meine erste Frage lautete stets, ob sie Englisch sprechen &#8211; nat\u00fcrlich auf Englisch. Mich am\u00fcsiert die Standardphrase in allen touristischen Sprachf\u00fchrern, wo &#8220;ich spreche kein &#8230;&#8221; in der betreffenden Sprache aufgef\u00fchrt ist. Dieser Satz ist ebenso wahr, wie er falsch ist, und schon Aristoteles hat sich mit solchen Paradoxa abgem\u00fcht.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"6-aus-sprache\">(Aus-)Sprache<\/h3>\n\n\n\n<p>Vermutlich ist es nicht besonders schwierig, die Bergnamen richtig auszusprechen, aber ich kam mir trotzdem meistens sehr ungeschickt vor. Gelernt habe ich, dass die romanische &#8220;ka-ko-k\u00fc&#8221;-Regel keine G\u00fcltigkeit hat. Ein C ist und bleibt nichts Anderes als das. Sonst schreibt man ein K. Ausser es w\u00e4re mit einem Hatschek verziert wie bei c\u030c, s\u030c und z\u030c. Dann spricht man es als &#8220;tsch&#8221; oder &#8220;sch&#8221; aus. Soweit so einfach. Schwieriger wird es mit der Betonung der Silben. Skarlatica wird sicher <em>nicht<\/em> als &#8220;Skarl\u00e1tika&#8221; ausgesprochen, sonder als &#8220;Skarlat\u00edca&#8221; (s.o. wegen dem C). Viel Gl\u00fcck!<\/p>\n\n\n\n<p>Etwas merkw\u00fcrdig mutet aus heutiger Sicht an, dass viele Ortsnamen \u00f6sterreichischen Ursprungs sind &#8212; wenn auch der historische Hintergrund unter einem Meer von Schrecken versunken ist. Es gen\u00fcge hier in Erinnerung zu rufen, dass die t\u00fcrkisblaue Soc\u030ca ennet der Landesgrenze auf Italienisch Isonzo heisst. &#8212; Ich verwende hier die slowenischen Namen, wie auf meinen OSM-Landkarten verzeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p>Abschlusstest: Jesenice = &#8220;Jesen\u00edce&#8221; (mit &#8220;c&#8221;, nicht &#8220;tsch&#8221;). Vr\u0161i\u010d = &#8220;Vrschitsch&#8221;, Kranjska Gora = &#8220;Kranska Gora&#8221; wie bei den Fernseh\u00fcbertragungen des Skiweltcups. (Fernsehen bildet eben doch!) \u00dcbrigens wird Triglav als &#8220;Triglau&#8221; ausgesprochen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"7-slowenischer-alpinismus\">Slowenischer Alpinismus<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"8-bergwandern\">Bergwandern<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn es nicht mindestens einmal ein Kabel oder Eisenstifte braucht, kann man doch gleich eine Strasse hoch bauen, oder? So scheint das Grundprinzip der Julischen Bergwegebauer zu lauten. Nicht dass es besonders viele Bergstrassen geben w\u00fcrde, daf\u00fcr aber sehr viele versicherte Passagen. Man lasse sich nicht vom fl\u00fcchtigen Blick auf die Landkarte t\u00e4uschen! Noch im scheinbar harmlosesten Abstieg lauert eine steile Passage, die ohne k\u00fcnstliche Mittel nur schwierig zu \u00fcberwinden w\u00e4re. Oftmals sind sie gleich auch noch recht exponiert.<\/p>\n\n\n\n<p>Zum Bergstr\u00e4sschenprinzip passt \u00fcbrigens auch, dass die typische Wegmarkierung aus einem Fahrverbotssignal besteht. Zus\u00e4tzliche rote Striche markieren den genauen Verlauf, was im Karstgel\u00e4nde unsch\u00e4tzbar wertvoll ist. Dort gibt es hundert m\u00f6glich Wege, und nur einer ist richtig. Auf allen anderen landet man entweder vor einer tiefen Doline oder mitten im Ger\u00f6ll. Letzteres macht den zweiten Aspekt der Wegf\u00fchrung aus. Die roten Striche f\u00fchren deshalb oftmals \u00fcber etwas steileren, daf\u00fcr aber festen Fels, mag sich daneben im Ger\u00f6ll auch eine Spur gebildet haben. Die Wegmarkierer achten mit grosser Umsicht darauf, dass m\u00f6glichst nie eine Passage durch eine dar\u00fcberliegende gef\u00e4hrdet ist. Falls doch, sind solche Stellen auf ein absolutes Minimum beschr\u00e4nkt. Wenn ich jemals einen Bergweg planen m\u00fcsste, w\u00fcrde ich einen slowenischen Experten zurate ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Absicherung ist \u00fcberall perfekt. Nur am Triglav ist etwas gar viel Eisenzaun verbaut. Aber am Matterhorn h\u00e4tte man auch mehr Publikum, wenn noch ein bisschen mehr Kabel verlegt w\u00e4ren. Ernsthaft: Der Berg ist bei guten Verh\u00e4ltnissen recht einfach zu begehen, wird jedoch bei einem Wetterwechsel mit N\u00e4sse und Wind schnell gef\u00e4hrlich. Deshalb ist es sicher angezeigt, den Weg gut abzusichern. In der Hochsaison herrscht sicher ein riesiger Andrang, wenn selbst Anfangs Oktober noch zahlreiche Gipfelaspiranten unterwegs waren. Umso mehr, als ein fr\u00fcherer Staatspr\u00e4sident die Besteigung des  h\u00f6chsten Gipfels in Slowenien einmal zur nationalen Pflicht eines jeden Staatsb\u00fcrgers erkl\u00e4rt hat. (Das ist einmal rechte Tourismusf\u00f6rderung!) Sowohl in den steileren Abschnitten als auch insbesondere auf dem langen Verbindungsrat vom kleinen Triglav zum Hauptgipfel hin\u00fcber besteht bei Gegenverkehr eine recht reale Absturzgefahr. Zu Sotsszeiten werden sich vermutlich viele denkw\u00fcrdige Szenen ereignen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"9-bergsteigen\">Bergsteigen<\/h3>\n\n\n\n<p>\u00dcber die Geschichte des slowenischen Alpinismus wurden ganze B\u00fccher geschrieben. Zugegebenermassen von den Akteuren selber, aber beim Anblick der enormen Kalkw\u00e4nde fiel mir mehrmals auf, wie wenig ich &#8212; und glaube, f\u00fcr eine Mehrheit der Schweizer zu sprechen &#8212; von der Entwicklung des Alpinismus in den Ostalpen weiss.<\/p>\n\n\n\n<p>In Kombination mit dem unglaublich griffigen Gestein rufen diese Berge geradezu nach Kletterei! Allerdings sind die Felsen praktisch \u00fcberall horizontal geb\u00e4ndert, weshalb kompakte W\u00e4nde recht selten sind. Vielleicht erkl\u00e4rt dies das weitgehende Fehlen von moderner alpiner Sportkletterei in den grossen W\u00e4nden. Vielleicht spricht aber auch nur meine Ingoranz, jedoch habe ich selbst in einer grossen Buchhandlung nichts dergleichen gefunden. Im <a href=\"https:\/\/pizbube.ch\/shop\/popular-climbing-routes-in-slovenia\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/pizbube.ch\/shop\/popular-climbing-routes-in-slovenia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">F\u00fchrer von Mihelic und Zavan<\/a> habe ich auf jeden Fall nur klassische Touren gefunden, wie die ber\u00fchmte Aschenbrenner-Route (V-VI) aus dem Jahr 1934(!) in der immensen Nordwand des Travnik.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch ausserhalb der grossen W\u00e4nde ist der Fels weitestgehend fest. Das Credo scheint zu lauten: &#8220;Alles h\u00e4lt immer.&#8221; Oder vielleicht ist auf den von mir begangenen Wegen auch einfach schon das gesamte Ger\u00fcmpel ausger\u00e4umt. Den Fuss der W\u00e4nde zieren jeweils riesige Schutthalden, wie man sie auch aus den Dolomiten kennt. A propos Dolomit, dieser findet sich reichlich und zeichnet sich u.a. durch sein kugellagerartiges Verhalten auf, wenn er locker aufliegt. Mein pers\u00f6nlicher Dolomitsensor schlug oftmals massiv aus, wenn unvermittelt der Halt verloren ging.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\" id=\"10-winter\">Winter<\/h3>\n\n\n\n<p>Von den S\u00fcd- und Ostalpen war mir die bekannt, dass viele Sommertouren auch im Winter durchgef\u00fchrt werden, und dass daneben Steileisklettern betrieben wird, und es ist kein R\u00e4tsel, weshalb sich slowenische Bergsteiger auch weltweit erfolgreich bet\u00e4tigen. Von Skitouren hatte ich jedoch noch nie geh\u00f6rt, und so war ich \u00fcberrascht zu entdecken, dass Skitouren sehr popul\u00e4r sind. Die Wirtin der Komni-H\u00fctte sprach von drei Metern Schneeh\u00f6he. Es gibt also auch im Winter neben Kranjska Gora noch mehr zu entdecken. Wer mehr wissen m\u00f6chte, will vielleicht einen Blick in den <a href=\"https:\/\/pizbube.ch\/shop\/skialpinismus-in-den-julischen-alpen-ost\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">F\u00fchrer zum Skialpinismus in den Julischen Alpen<\/a> werfen.<\/p>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?page_id=6117\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\"><\/a><\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"11-beitr%C3%A4ge\">Beitr\u00e4ge<\/h2>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-query is-layout-constrained wp-block-query-is-layout-constrained\"><ul class=\"wp-block-post-template is-layout-flow wp-block-post-template-is-layout-flow\"><li class=\"wp-block-post post-6057 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-wildtrails tag-julische-alpen\">\n<figure style=\"height:200px;\" class=\"wp-block-post-featured-image\"><a href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=6057\" target=\"_self\"  style=\"height:200px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20230930_154105_DRO.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"2023-09-30 Prisank\" style=\"height:200px;object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20230930_154105_DRO.jpg 1600w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20230930_154105_DRO-300x225.jpg 300w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20230930_154105_DRO-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20230930_154105_DRO-768x576.jpg 768w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20230930_154105_DRO-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\"><h2 style=\"font-style:normal;font-weight:400; margin-top:0.2em;\" class=\"has-text-align-left wp-block-post-title has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=6057\" target=\"_self\" >2023-09-30 Prisank<\/a><\/h2><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><div style=\"font-style:italic;font-weight:400;\" class=\"has-text-align-right wp-block-post-date\"><time datetime=\"2023-09-30T23:40:00+02:00\">30.09.23<\/time><\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<\/li><li class=\"wp-block-post post-6129 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-wildtrails tag-julische-alpen\">\n<figure style=\"height:200px;\" class=\"wp-block-post-featured-image\"><a href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=6129\" target=\"_self\"  style=\"height:200px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231001_170052_DRO.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"2023-10-01 Mojstrovka, Travnik, Razor\" style=\"height:200px;object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231001_170052_DRO.jpg 1600w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231001_170052_DRO-300x225.jpg 300w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231001_170052_DRO-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231001_170052_DRO-768x576.jpg 768w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231001_170052_DRO-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\"><h2 style=\"font-style:normal;font-weight:400; margin-top:0.2em;\" class=\"has-text-align-left wp-block-post-title has-small-font-size\"><a href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=6129\" target=\"_self\" >2023-10-01 Mojstrovka, Travnik, Razor<\/a><\/h2><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:33.33%\"><div style=\"font-style:italic;font-weight:400;\" class=\"has-text-align-right wp-block-post-date\"><time datetime=\"2023-10-01T23:40:00+02:00\">01.10.23<\/time><\/div><\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n\n<\/li><li class=\"wp-block-post post-6465 post type-post status-publish format-standard has-post-thumbnail hentry category-wildtrails tag-julische-alpen\">\n<figure style=\"height:200px;\" class=\"wp-block-post-featured-image\"><a href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=6465\" target=\"_self\"  style=\"height:200px\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"1600\" height=\"1200\" src=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231002_182725_DRO.jpg\" class=\"attachment-post-thumbnail size-post-thumbnail wp-post-image\" alt=\"2023-10-02 S\u030ckarlatica, Stenar\" style=\"height:200px;object-fit:cover;\" srcset=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231002_182725_DRO.jpg 1600w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231002_182725_DRO-300x225.jpg 300w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231002_182725_DRO-1024x768.jpg 1024w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231002_182725_DRO-768x576.jpg 768w, https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/nggallery_import\/IMG_20231002_182725_DRO-1536x1152.jpg 1536w\" sizes=\"auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px\" \/><\/a><\/figure>\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:100%\">\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-28f84493 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\" style=\"flex-basis:66.66%\"><h2 style=\"font-style:normal;font-weight:400; 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