{"id":1102,"date":"2021-10-06T23:49:00","date_gmt":"2021-10-06T21:49:00","guid":{"rendered":"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=1102"},"modified":"2022-02-08T17:10:32","modified_gmt":"2022-02-08T16:10:32","slug":"2021-10-06-capu-dortu-co","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=1102","title":{"rendered":"2021-10-06 Capu d&#8217;Ortu"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Phantastische Runde \u00fcber Porto (22+1800-1800), von der ich zwar \u00e4rgerlicherweise fast keine Bilder habe, die aber dennoch unbedingt eine Beschreibung wert ist. Belaufbarkeit meistens B1+, l\u00e4ngere Abschnitte B2 &#8211; B3. Wasser im Abstieg auf ca. 600 m.\u00fc.M.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Br\u00fccke in Porto (50) der Strasse entlang zum Camping Funtana a l&#8217;Ora (110) und durch selbigen hindurch. An dessen oberen Ende f\u00fchrt eine Art Forststrasse in den Wald hoch, die in einen gut begangenen Pfad \u00fcbergeht. Die Spur ist sehr gut sichtbar, jedoch nicht \u00fcbertrieben markiert. Mit einzelnen Abstecher ins Unterholz ist zu rechnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf ca. 500 m.\u00fc.M. traversiert der Weg auf einer felsigen Terrasse nach links und zieht zum Ruisseau de l&#8217;Onda hin\u00fcber, dessen Verlauf er folgt und weiter oben zur Focce d&#8217;Ortu (998) ansteigt. Dieser Weg ist recht steil und schweisstreibend; gl\u00fccklicherweise liegt er auf der Schattenseite und zudem bewegt man sich durch dichten Wald.<\/p>\n\n\n\n<p>Von der Furke versuchten wir, direkt nach S\u00fcden zu traversieren, um uns die 50 H\u00f6henmeter Ab- und Wiederaufstieg zu ersparen. Die Vegetation erwies sich jedoch bald als fast unpassierbar, und so stiegen wir durchs Gem\u00fcse auf den Weg ab. &#8212; Lektion 1 zum Trailrunning in Korsika: Ohne Weg kein Spass.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem steilen Aufstieg zum Gratr\u00fccken auf 1150 wird die Vegetation zunehmend lichter; in dessen Nordflanke steht jedoch eine dichter Kiefernwald. Auf 1280 lockte mich der namenlose Gipfel im Osten an, und so traversierten wir unter dessen S\u00fcdflanke in eine tiefe Scharte und kraxelten in sehr exponierter und durchaus anspruchsvoller Kletterei \u00fcber deren rechte Kante hinauf. Oben war eine Notfunk- oder \u00e4hnliche Anlage installiert.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr den Abstieg suchten wir einen einfacheren Weg und wurden im Nordwesten f\u00fcndig. Das Abklettern war gerade noch mit Trailschuhen machbar und f\u00fchrte zur\u00fcck in die Scharte und von dort auf gleichem Weg zum Sattel 1280.<\/p>\n\n\n\n<p>Anstatt noch auf den Capu di U Vitellu (1331) hin\u00fcber zu steigen, stiegen wir in die Focce d&#8217;Ortu zur\u00fcck. Erst dort unten wurde mir klar, dass wir jener Gipfel zum Greifen nah gewesen w\u00e4re. Etwas \u00e4rgerlich, aber kann nachgeholt werden. &#8212; Lektion 2 zum Trailrunning in Korsika: Kartenlesen ist anspruchsvoller als mit den Meisterwerken von Swisstopo.<\/p>\n\n\n\n<p>Der direkte Aufstieg zum Capu d&#8217;Ortu f\u00fchrt 200 H\u00f6henmeter \u00fcber exquisites Kraxelgel\u00e4nde. Zuoberst traversiert der Weg nach rechts zu einer Scharte, die den Vorgipfel des s\u00fcdwestlichen Nebengipfels abgrenzt. Durch diese in die Westflanke und weiter an den Fuss des Hauptgipfels (1294), welcher \u00fcber felsiges Terrain auf dem Normalweg erreicht wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Abstieg f\u00fchrt auf dem Normalweg durch felsiges Gel\u00e4nde durch die Westflanke zur Bocca di Piazza Moninca (910). Kurz nach Norden zu einer Verzweigung, wo man links h\u00e4lt und \u00fcber einen felsigen R\u00fccken nach Westen absteigt. Nach und nach nimmt die Bewaldung zu.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf ca. 740 m.\u00fc.M. h\u00e4lt man rechts und erreicht kurz darauf einen Kastanienhain. Die Atmosph\u00e4re gebietet Ehrfurcht vor der generationen\u00fcbergreifenden Arbeit an diesem Ort. Im weiteren Abstieg kommt man auf ca. 600 m.\u00fc.M (wenn ich mich richtig erinnere) zur Source d&#8217;Olives (o.\u00e4.).<\/p>\n\n\n\n<p>Der weitere Abstieg verl\u00e4uft steil \u00fcber stellenweise leicht vermoosten, rundblockigen Untergrund zur Strassenkehre auf ca. 300 m.\u00fc.M. Zweimal kurz auf die Strasse und dann auf dem Weg steil hinunter, und man landet knapp \u00fcber dem Meer auf dem Uferweg, welcher einen an den Strand von Porto zur\u00fcckf\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit die gef\u00e4hrlichste Passage wartete kurz vor dem Klettergarten am Meer. Da die Wellen just an jenem Tag extrem hoch gingen, musste man einen g\u00fcnstigen Moment abpassen, um die 50 Meter ums Eck zu spurten. Auch das gelang uns noch mit Bravour.<\/p>\n\n\n\n<p>Danke, Tom, f\u00fcr einen gelungenen Tag und f\u00fcr die Lektion im Abw\u00e4rtsspringen!<\/p>\n\n\n\n\n<!-- Start NGG opengeo Maps ID=204.-->\n\n<script type=\"text\/javascript\">\n\nvar map_204, baseLayer_204, firstLayer_204, markers_204, locs_204, map_bounds_204, center_204 ;\nvar markers_204 = [] , locs_204 = [] ;\n\nfunction nggopengeoMap_204( inludedMarkerIds, clickedImageId )\n{\n    \/\/ map (in its div opengeo_maps_map_204; s.b.)\n    map_204 = new L.map( 'opengeo_maps_map_204' , {\n        zoomSnap : 0.25 ,\n    } ) ;\n    map_204.setMaxZoom( 19 ) ;\n\n    \/\/ layers\n    osmLayer_204 = new L.tileLayer( \"https:\/\/{s}.tile.openstreetmap.org\/{z}\/{x}\/{y}.png\" , {\n    maxZoom : 19 ,\n    maxNativeZoom : 19 ,\n    attribution : 'Kartendaten &copy; <a href=\"https:\/\/www.openstreetmap.org\/copyright\">OpenStreetMap<\/a> Mitwirkende' ,\n    } ) ;\n    otmLayer_204 = new L.tileLayer( \"https:\/\/{s}.tile.opentopomap.org\/{z}\/{x}\/{y}.png\" , {\n    opacity : 0.5 ,\n    maxZoom : 19 ,\n    maxNativeZoom : 17 ,\n    attribution : '| Map style: &copy; 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