{"id":2656,"date":"2022-05-05T23:49:00","date_gmt":"2022-05-05T21:49:00","guid":{"rendered":"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2656"},"modified":"2023-02-05T21:10:18","modified_gmt":"2023-02-05T20:10:18","slug":"2022-05-04-05-selvaggio-blu-rueckreise-und-nachbetrachtung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2656","title":{"rendered":"2022-05-04 SBlu, R\u00fcckschau"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap\">Was bleibt? Was macht der Selvaggio Blu mit einem? Und zu welchen tiefen Einsichten gelangt man in der sardischen Wildnis? \u2014 Grosse Fragen, kurze Antworten! <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2653\" data-type=\"post\" data-id=\"2653\" target=\"_blank\">Erste und wichtigste Erkenntnis<\/a>: Der Selvaggio Blu ist kein Trail, sondern ein grosses &#8212; nein, ein riesiges &#8212; Abenteuer einer eigen Art. Sonst noch?<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sardischer Alpinismus<\/h2>\n\n\n\n<p>Anstatt Markierungen im Gel\u00e4nde werden GPS-Tracks eingesetzt, es werden traditionelle Hirten- und K\u00f6hlerpfade mit herk\u00f6mmlichen Behelfsmitteln genutzt und viele einheimische Ortsbezeichnungen verwendet, die nur schwer oder gar nicht auf Kartenmaterial nachzuvollziehen sind. Erstmals habe ich die Spielart &#8220;scrambling and abseiling&#8221; des Alpinismus wahrgenommen, die sich in den sardischen Bergen aufdr\u00e4ngt und recht popul\u00e4r scheint. Vor dieser Art des Abenteuers habe ich grossen Respekt gewonnen, und ich erkenne nichts Vergleichbares bei uns in der Schweiz. Interessant zu sehen, wie stark sich l\u00e4nderspezifische Haltungen bei ein und derselben T\u00e4tigkeit bemerkbar machen. Der strikte Verzicht auf k\u00fcnstliche Wegmarkierungen im Abenteuergel\u00e4nde erinnert mich an die Bohrhakendebatte aus den 90er-Jahren. \u00c4hnlich der Vergleich mit der \u00f6sterreichischen Art von Skitouren, wo <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2578\" data-type=\"post\" data-id=\"2578\" target=\"_blank\">mein Eindruck<\/a> war, dass es sich dabei viel mehr um Skialpinismus handelt, wo das Bezwingen von technischen Schwierigkeiten deutlich h\u00f6her gewichtet wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Vergleich stechen beim <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?page_id=512\" data-type=\"page\" data-id=\"512\" target=\"_blank\">GR-20<\/a> oder der <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?page_id=3352\" data-type=\"page\" data-id=\"3352\" target=\"_blank\">Via Alta Verzasca<\/a> vor allem die h\u00f6here Lage und damit das rauere Klima hervor, bedeutend einfacher zug\u00e4ngliche Informationen und zuverl\u00e4ssiges Kartenmaterial, eine logische Wegf\u00fchrung mit viel besserer Belaufbarkeit und feste Unterk\u00fcnfte. Der Selvaggio Blu ist roher und damit auch abenteuerlicher. Allerdings w\u00e4re durchaus auch Informationsmaterial verf\u00fcgbar, wie ich nachtr\u00e4glich in der ausgezeichnet sortierten Libreria Namaste in Cala Gonone herausfand. In den B\u00fcchern von Corrado Conca (und &#8230;) habe ich viele Inspirationen f\u00fcr weitere Abenteuer auf Sardinien gefunden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"SardischeBaumdogma\">Das sardische Baumdogma<\/h2>\n\n\n\n<p>Lektion 2: Jeder Baum h\u00e4lt immer. Diese fundamentale Wahrheit entzieht sich wie jeder andere Glaubensfrage der kritischen Diskussion, sie best\u00e4tigt sich jedoch immer wieder aufs Neue. Ist der Fels auf Sardinien schon eisenhart, wird er aufs Beste erg\u00e4nzt durch die h\u00f6lzernen Ausw\u00fcchse von gleicher G\u00fcte. Das bedenke, wer sich zu einer beinahe schon metaphysischen \u00dcberquerung einer aus Baumst\u00e4mmen zusammengef\u00fcgten Konstruktion anschickt! Der Glaube ans \u00dcbersinnliche hilft weiter. &#8212; Derart tiefgr\u00fcndige Ideen lenken wunderbar von der Ernsthaftigkeit des Gel\u00e4ndes ab, und im Verlauf der Zeit gelange ich zu nachhaltigen Erkenntnissen.<\/p>\n\n\n\n<p>Exemplarisch zeigt das Beispiel den Unterschied zwischen Dogma und Axiom auf. Axiome finden sich insbesondere in der Mathematik als eigentliche Grundannahmen. F\u00e4lschlicherweise wird dies manchmal am Beispiel aufgezeigt, dass sich nicht beweisen lasse, dass eins plus eins gleich zwei ist; darin ist jedoch die Definition der Zwei verborgen. Die Voraussetzungen aber, dass sich jede Zahl um eins erh\u00f6hen l\u00e4sst, und dass das Resultat nicht null ist, stellt eines der f\u00fcnf Peano-Axiome (nach G. Peano, 1858-1932) dar, welche Grundannahmen \u00fcber die nat\u00fcrlichen Zahlen formulieren. Gleich wie Dogmen handelt es sich dabei um eigentliche Glaubenss\u00e4tze; anders als jene sind sie jedoch nicht sakrosankt, sondern es k\u00f6nnen (und werden!) Alternativen untersucht (vgl. bspw. <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Restklassenring\" data-type=\"URL\" data-id=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Restklassenring\" target=\"_blank\">Restklassenringe<\/a>, <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ultrafinitismus\" target=\"_blank\">Ultrafinitismus<\/a> usw. usf.). Sie geben Spielregeln in der Mathematik vor, sind jedoch nicht alternativlos, sondern es sind ganz einfach diverse Spiele m\u00f6glich.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein Dogma hingegen ist eine metaphysische Wahrheit, deren Ablehnung mit ganz handfesten transzendenten Konsequenzen verkn\u00fcpft ist; Widerspruch oder Zweifel muss zwangsl\u00e4ufig mindestens den Verlust des Seelenheils nach sich ziehen. Und das zeigt sich beim sardischen Baumdogma eben exemplarisch. Gl\u00e4ubige erleben Mal f\u00fcr Mal die Best\u00e4tigung dieser Wahrheit, wenn die Baumstammkonstruktion wider dem ersten Anschein beim Begehen nicht zusammengebricht, oder wenn &#8212; wie in meinem Fall &#8212; das d\u00fcrre St\u00e4mmchen den Zug meines gesamten Gewichts aush\u00e4lt. F\u00fcr Ungl\u00e4ubige hingegen gilt dies nicht; vielmehr zeigt sich ihr Abfall vom rechten Glauben in ganz und gar weltlichem Fallen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie jedes rechte Dogma wird auch das sardische Baumdogma durch den dialektischen Materialismus in letzter Instanz vom Kopf auf die F\u00fcsse gestellt: Einerseits offenbart sich seine G\u00fcltigkeit den Gl\u00e4ubigen unmittelbar und wahrhaftig. Andererseits k\u00f6nnte man behaupten, dass es schon mehrfach widerlegt worden sei. Es ist jedoch erstens einmal in Frage zu stellen, ob dabei tats\u00e4chlich das B\u00e4umige in seinem Dienst am K\u00f6rperlichen versagt habe, oder nicht vielmehr das K\u00f6rperliche dem B\u00e4umigen zuvor schon \u00fcberm\u00e4ssigen Schaden zugef\u00fcgt habe, welcher zu dessen Entwurzelung gef\u00fchrt haben mag, sodass gar nicht mehr von einem Baum an sich die Rede sein kann. Es stellt sich die grundlegende Frage, wann ein Baum ein Baum im eigentlichen Sinn ist. Und wie bei jedem Versuch, metaphysische Begriffe und Kategorien mit der realen Welt zu verkn\u00fcpfen, werden sich Heerscharen von berufenen Geistern finden, die derartige Fragen er\u00f6rtern. In jedem derartigen Fall ist die Zust\u00e4ndigkeit des sardischen Baumdogmas grunds\u00e4tzlich anzuzweifeln.<\/p>\n\n\n\n<p>Zweitens &#8212; und das ist der wesentliche Aspekt &#8212; muss man davon ausgehen, dass sich eine derart tiefgreifende Wahrheit nur gl\u00e4ubigen Menschen zeigt, welche diesbez\u00fcglich in Achtsamkeit geschult sind. Solche zeigt sich in regelm\u00e4ssiger Versenkung in T\u00e4tigkeiten und Ritualen, welche durch die oben erw\u00e4hnten Heerscharen erkannt und definiert werden. Ein scheinbares Versagen des Dogmas zeigt in keiner Weise seine Nichtigkeit, sondern beweist vielmehr seine absolute und universelle G\u00fcltigkeit. Denn nur einem Ungl\u00e4ubigen oder vom Glauben Abgefallenen ist ein solches Schicksal zugeteilt; alle Rechtgl\u00e4ubigen werden Mal f\u00fcr Mal vor der Verderbnis gerettet und erkennen darin die Best\u00e4tigung ihres Glaubens. Dogmen offenbaren ihre Heilwirkung grunds\u00e4tzlich nur den Gl\u00e4ubigen; Ungl\u00e4ubigen hingegen zeigt sich ihre metaphysische Kraft in Form von Zerst\u00f6rung und Vernichtung. Damit beweist sich ein Dogma mit der Zeit von selber und f\u00fchrt dadurch zum Heil.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Italianit\u00e1<\/h2>\n\n\n\n<p>Wie gesagt, habe ich viele neue Ideen und freue mich schon auf die n\u00e4chste Nacht in einem der geheimnisvollen Ovili. Gespannt bin ich immer auf die fremde Kultur, und staune jedes Mal von neuem, wie Italien funktioniert. Die Bewilligung f\u00fcr das Begehen des Selvaggio Blu wird offenbar durchaus kontrolliert, wie ich vernommen habe. Der typische Konflikt zwischen lokalen und fremden Tourismusanbietern sowie Individualisten zeigt sich hier exemplarisch auf. Und wie auf jeder Reise mit dem \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln fragt man sich ab und zu, weshalb nicht \u00fcberall auf der Welt der schweizerische Organisationssinn herrschen k\u00f6nne. In Durgali bspw. weist einen die offizielle App der sardischen Verkehrsbetriebe an den zentralen Platz, wo auch tats\u00e4chlich eine Haltestelle ist. Nach einer Viertelstunde Versp\u00e4tung frage ich in einem Laden nach und werde belehrt, dass der Bus schon lange nicht mehr hier durch fahre, denn die Strasse sei viel zu eng; er fahre jetzt aussenrum. Zwei Stunden sp\u00e4ter f\u00e4hrt der n\u00e4chste. Autostopp ist \u00fcbrigens absolut hoffnungslos! Diejenigen mit guter Ausrede &#8212; \u00e0 la &#8220;Ich fahre nur ans Ende des Dorfes&#8221; &#8212; machen das gestenreich klar; die anderen zeigen mit abweisender Nobilit\u00e4t, dass sie niemals einen Fremden \u00fcber weitere Strecken mitnehmen w\u00fcrden.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Material<\/h2>\n\n\n\n<p>Sehr zufrieden war ich mit der Kombination von Seil <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2429\" data-type=\"post\" data-id=\"2429\" target=\"_blank\">Rap Line<\/a>, Abseilverankerung <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2439\" data-type=\"post\" data-id=\"2439\" target=\"_blank\">Escaper<\/a>, Klettergurt <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2471\" data-type=\"post\" data-id=\"2471\" target=\"_blank\">Loopo<\/a> und Rucksack <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2479\" data-type=\"post\" data-id=\"2479\" target=\"_blank\">Prism<\/a>. Ebenso haben sich meine Eigenentwicklungen beim Schlafsystem und beim Kochen vollauf bew\u00e4hrt. Nur dank dieser Leichtgewichtsmodelle war der Rucksack \u00fcberhaupt noch tragbar. Abstriche h\u00e4tte ich nur wenige machen k\u00f6nnen: F\u00fcr die  Kappe war es zu warm, auch auf der F\u00e4hre. Das Wetter war perfekt; nicht zu heiss, aber auch nie regnerisch. Brennstoff hatte ich zu viel dabei; allerdings hatte ich urspr\u00fcnglich damit gerechnet, noch weitere Tage dranzuh\u00e4ngen. Unabdingbar bei dem Gewicht sind St\u00f6cke, und das entsprechende Reparaturset hat sich auch ausbezahlt. Weniger gl\u00fccklich war ich mit meiner Wahl der Schuhe; eine feste Sohle ist &#8212; im Nachhinein betrachtet &#8212; zwingend.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_1_placeholder\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Schuhirrtum<\/h2>\n\n\n\n<p>Neben der bereits angesprochenen <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2653\" data-type=\"post\" data-id=\"2653\" target=\"_blank\">Fehlannahme<\/a>, dass sich der Selvaggio Blu im Trailtempo laufen lasse, bin ich bei der Planung von weiteren falschen Vorstellungen ausgegangen, die ich erst im Nachhinein erkannt habe. Ganz wesentlich daneben griff ich bei der Schuhwahl. Urspr\u00fcnglich wollte ich meine geliebten <a rel=\"noreferrer noopener\" href=\"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=2365\" data-type=\"post\" data-id=\"2365\" target=\"_blank\">Bushido II<\/a> nehmen, zweifelte dann jedoch an deren Tauglichkeit f\u00fcr die zu erwartenden Kletterstellen. Ausserdem sind sie alles andere als regenfest, und im Gestr\u00fcpp leiden sie schnell einmal.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuf\u00e4lligerweise hatte ich vor  einiger Zeit einen Laufschuh von Millet erstanden &#8212; allerdings ohne mir im Klaren \u00fcber deren Einsatzzweck zu sein. Aussergew\u00f6hnlich am Amuri Matryx ist auf den ersten Blick das kevlarverst\u00e4rkte Gewebe. Dadurch wird der Schuh sehr widerstandsf\u00e4hig im garstigen Gel\u00e4nde. Zudem ist er auch recht wasserfest. &#8212; Und das ist ein zweischneidiges Schwert! Einerseits \u00fcberseht man auch Regenschauer mit (fast) trockenen F\u00fcssen, andererseits steht es um die Atmungsaktivit\u00e4t richtig schlecht. Schon nach zwei Tagen Fusssauna hatte ich Probleme wie sonst nie. Aufgrund der Erfahrung eignet sich dieser Schuh nicht f\u00fcr Unternehmungen bei warmen Temperaturen. Man muss den Entwicklern zugute halten, dass der daf\u00fcr vermutlich auch gar nicht ausgelegt ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Stattdessen zeichnet er sich durch eine Sohle aus, die ausgezeichnet zum Klettern geeignet ist. Millet verwendet im Zehenbereich dieselbe Gummimischung wie bei Kletterfinken. Zusammen mit einer recht steifen Sohle &#8212; verglichen mit einem Trailschuh &#8212; wir das Rumkraxeln zum Vergn\u00fcgen. Auch auf kiesigem Untergrund beissen die Kanten erfreulich aggressiv, was besonders auf meinen beiden Varianten am zweiten und dritten Tag beruhigend war.<\/p>\n\n\n\n<p>Zusammenfassend m\u00f6cht ich jedoch mit Nachdruck zu einem stabilen Schuh mit fester Sohle raten. Von Millet w\u00e4re das bspw. der Trident GTX, der mir auch zur Auswahl gestanden h\u00e4tte, wenn ich die notwendige Information gehabt und auch ernst genommen h\u00e4tte. &#8212; &#8220;H\u00e4tti, wette, Velochetti!&#8221; R\u00fcckblickend kann ich nur schon froh sein, nicht meinen regul\u00e4ren Trailschuh getragen zu haben. Ich bin \u00fcberzeugt, dass ich nach zwei Tagen abgebrochen h\u00e4tte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was bleibt? Was macht der Selvaggio Blu mit einem? Und zu welchen tiefen Einsichten gelangt man in der sardischen Wildnis? \u2014 Grosse Fragen, kurze Antworten! Erste und wichtigste Erkenntnis: Der Selvaggio Blu ist kein Trail, sondern ein grosses &#8212; nein, ein riesiges &#8212; Abenteuer einer eigen Art. Sonst noch? 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