{"id":6967,"date":"2025-01-25T23:40:00","date_gmt":"2025-01-25T22:40:00","guid":{"rendered":"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=6967"},"modified":"2025-02-04T08:45:04","modified_gmt":"2025-02-04T07:45:04","slug":"2025-01-25-joechlitour","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/munterwegs.org\/unterwegs\/?p=6967","title":{"rendered":"2025-01-25 J\u00f6chlitour"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-drop-cap wp-block-paragraph\">Kleine Bannalper Rundtour heisst sie eigentlich oder auch die gem\u00fctliche. Genau das Richtige f\u00fcr einen Januar, wo man wieder einmal auf Nachschub in Sachen Schnee wartet. Mittels dreier Luftseilb\u00e4hnlein \u00fcberwindet man die schneearmen H\u00f6henlagen, und just zur Mittagszeit kann man sich auf einer veritablen Sonnenterrasse niederlassen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Von der Bergstation Chr\u00fczh\u00fctte auf der Bannalp kurz zum Urnerstaffel hinab, und weil das Berggasthaus zu dieser fr\u00fchen Stunde noch geschlossen ist, in stiller Morgenprozession im Schatten von Ruch- und Laucherenstock zum Bannalper Schoneggli hoch. Der Hang ist gerade noch gut ohne Harscheisen zu meistern, und auch der Schlussaufstieg zum Chaiserstuel geht mit Skis, wenn auch eine kurze Stelle um die Felsen herum ein klein wenig Akrobatik verlangt. Auf dem Gipfel stehen Toureng\u00e4nger mit Seil und Klettergurt, die offenbar \u00fcber die Nordseite abfahren wollen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Unsere Abfahrt via Ober- und Gossalp ins Grosstal bietet verschiedene Schneesorten, insgesamt sind  sie jedoch \u00fcberraschend gut fahrbar. Die Landschaft bei H\u00fcttenboden l\u00e4dt zum Verweilen ein, und da wir praktisch alleine unterwegs sind, ist das Tal in erhabene Stille geh\u00fcllt. Die ersten Sonnenstrahlen begleiten unsere Abfahrt bis zur Talstation in St. Jakob, von wo uns die Luftseilbahn zum <a href=\"https:\/\/www.berggasthaus-gitschenen.ch\/\" data-type=\"link\" data-id=\"https:\/\/www.berggasthaus-gitschenen.ch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">Berggasthaus Gitschenen<\/a> hochbringt. Dort setzen wir uns zum Zmittag nieder und erholen uns von den Strapazen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Wohl gen\u00e4hrt und gut gest\u00e4rkt machen wir uns bei Sonnenschein auf den Weg ins Sulztal. Zur Sinsg\u00e4uer Schonegg hoch wird es nochmals steil, und oben begr\u00fcsst und ein zugiger Wind. Die landschaftlich sch\u00f6ne Fahrt durchs Sinsg\u00e4u wird durch einen REGA-Einsatz in der Nordflanke des Chaisertuels gest\u00f6rt. Sp\u00e4ter erfahren wir, dass es sich beim Unfall um eine verh\u00e4ltnism\u00e4ssig wenig schwierige Verletzung handelte. Wir schauen indes umso mehr, dass wir auf unserem Weg nach Ober Spis m\u00f6glichst sicher auf den Schneeb\u00e4ndern zwischen grasigen und felsigen Stellen durchman\u00f6vrieren. Ein letztes Mal wird unser Sicherheitsempfinden am kleinen Luftseilb\u00e4hnlein auf die Probe gestellt, als uns der Bauer erkl\u00e4rt, dass das Zugseil neu gespleisst worden sei und seither das Kabinchen nicht mehr ganz bis in die Station hoch reiche. Nichtsdestotrotz erreichen wir wohlbhalten die Talstation in Rickenbach und fahren mit viel Sonne im Herzen zur\u00fcck ins Tal.<\/p>\n\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kleine Bannalper Rundtour heisst sie eigentlich oder auch die gem\u00fctliche. Genau das Richtige f\u00fcr einen Januar, wo man wieder einmal auf Nachschub in Sachen Schnee wartet. 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