
Trailrunning auf anspruchsvolleren Pfaden im alpinen Gelände, grosszügige Durchquerungen und Überschreitungen! Was im Winter die Skis, ermöglicht im Sommer die leichte Ausrüstung phantastische Erlebnisse in den Bergen.
Technische Angaben
Distanz- und Höhenmeter gebe ich nach dem Schema Distanzkilometer + Höhenmeter rauf – Höhenmeter runter an; bspw. (11+500-500).
Die Belaufbarkeit stufe ich grob in drei plus eine Klassen ein, die sich ungefähr mit der SAC-Tourenskala vergleichen lassen.
- B0: Wanderwege, Joggingstecken; noch nicht wirklich Trailgelände. Stöcke werden selten eingesetzt (~T1-2).
- B1: Bergwege, bei denen man grösstenteils ohne Gebrauch der Hände vorankommt; zügiges Vorankommen (~T3). Die Stöcke werden zum Tempomachen eingesetzt.
- B2: Anspruchsvolleres Terrain, langsamer zu belaufen. Ab und zu muss man die Hände zuhilfe nehmen; die Füsse können dabei in guten Tritten plaziert werden (~T4). Mithilfe der Stöcke wird die Armkraft zum Hochstossen eingesetzt.
- B3: Anspruchsvolles Terrain mit Kraxelstellen, bei denen man sich konzentrieren muss. Schmale Tritte, abschüssiges Terrain; manchmal auch Absturzgefahr (~T5-6). Dennoch mit Trailschuhen begehbar. Die Stöcke sind verstaut.
Zusätzliche Angaben zum Vorankommen deute ich durch + an. So bedeutet bspw. B1+, dass das Gelände zwar technisch einfach zu belaufen ist, man jedoch eher langsam vorankommt. Analog ist – zu verstehen.
B3++ steht für Stellen, deren technische Anforderungen den Rahmen von Trail-Touren übersteigen. Weil man aber nun mal dort ist, will man sie auch bewältigen. Ggf. ist zusätzliches technische Material notwendig (Klettersteig- oder Abseilausrüstung).
Mein Lauftempo auf einer Tagestour lässt sich etwa folgendermassen beschreiben.
- bergauf: 10 bis 16 Hm/min.
- bergab: 18+ Hm/min.
- flach: 6 km/Std.
Für die Planung rechne ich grob mit 6 Leistungskilometern (horizontale Kilometer oder Höhenhektometer) pro Stunde. Zum Vergleich: Bei einer geführten Skitour rechne ich mit 5 – 8 Hm/Min.
Ich bin überhaupt kein Hochgeschwindigkeitsrenntier. Viel mehr interessiert mich die Kombination von Bergerlebnis mit alpintechnischen Herausforderungen.